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Eidechse |
Beschreibung
Als Eidechsen bezeichnet man in der Regel kleine Echsen mit voll ausgebildeten vier Beinen. Obwohl der Begriff zoologisch nicht genau umrissen ist, werden in der Regel die folgenden Familien als Eidechsen bezeichnet: Echte EidechsenDie Echten Eidechsen (Lacertidae) sind eine Reptilien-Familie innerhalb der Skinkartigen (Scincomorpha). Ihre Vertreter kommen in Europa, Afrika und Asien sowie auf vorgelagerten Inseln vor. Die phylogenetischen Verwandtschaftsbeziehungen und damit die Taxonomie bei den Lacertidae werden kontrovers diskutiert (vergleiche auch: Lacerta). Die nachfolgende neuartige Systematik orientiert sich an der Online-Datenbank "Reptile Database". ![]() Spanische Mauereidechse NachtechsenDie Nachtechsen (Xantusiidae) sind eine Familie in der Klasse der Reptilien (Reptilia). Sie bewohnen felsige, trockene Gebiete im Südwesten der USA und Mittelamerika, sowie auf Kuba. Die um die 18 Arten umfassende Familie bekam ihren Namen aufgrund ihrer nachtaktiven Lebensweise. In der Abenddämmerung machen sie sich auf für die Jagd. Tagsüber verstecken sie sich in Felsspalten und unter Steinen. Sie erreichen eine Länge höchstens um 15 Zentimeter und ernähren sich von Insekten und Spinnen. Ein Merkmal der Nachtechsen sind ihre unbeweglichen Augenlider. Diese sind wie bei den Geckos zu einer Art Brille verwachsen. Das untere Augenlid zeichnet sich durch ein durchsichtiges "Fenster" aus. Bei Helligkeit sind ihre schlitzförmigen Pupillen sichtbar. Am Bauch und am Rücken haben sie Schuppen und auf dem Kopf einen Schuppenschild. Sie legen keine Eier, sondern bringen lebende Jungtiere zur Welt, die bei manchen Arten über eine Plazenta im Körper der Mutter ernährt werden. SchienenechsenDie Schienenechsen (Teiidae), auch Tejus genannt, sind eine Familie in der Klasse der Reptilien (Reptilia). Sie kommen ausschließlich in Mittel- und Südamerika vor. In anderen Gebiete wurden sie eingeschleppt. Die Länge beträgt zwischen 8 Zentimeter und 1,5 Meter. Sie zeichnen sich durch einen dünnen, langen Schwanz aus und wie bei den Waranen durch eine lange, tiefeingeschnittene Zunge, die zur Nahrungssuche eingesetzt wird. Ihre Kopfschilde sind nicht mit dem Schädelknochen verwachsen. Bemerkenswert ist bei den Schienenechsen, dass bei einigen Arten nur Weibchen existieren. Sie kommen ohne Männchen aus und legen ohne Befruchtung Eier, aus denen nur weibliche Tiere ausschlüpfen. (Siehe Parthenogenese) Einige Arten haben sich auf eine bestimmte Nahrung spezialisiert. Der Krokodilteju ernährt sich zum großen Teil nur von Wasserschnecken und lebt meistens im Wasser. Andere sind vorwiegend Bodenbewohner und ernähren sich von kleinen Säugern und Insekten. Den Namen Schienenechsen bekamen sie wegen ihren großen Schuppen am Bauch. ![]() Goldteju |
