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Titel: Hostage - Entführt (USA 2005) Orginaltitel: Hostage (USA 2005) Laufzeit: ca. 113 Minuten Regie: Florent Emilio Siri Darsteller: Bruce Willis, Kevin Pollack, Jonathan
Tucker, Ben Foster, uvm... Inhalt: Jeff Talley (Bruce Willis) war Chefunterhändler während Geiselnahmen, beim Los Angeles Police Department, bis zu einem Zwischenfall. Bei diesem Zwischenfall sind der Geiselnehmer und eine Frau mit ihrem Kind ums Leben gekommen. Seitdem ist er psychisch kaputt und lässt sich versetzen. Sein Verhältniss zu seiner eigenen Frau und Kind haben dadurch ebenfalls einen Knacks ab bekommen. Sein neuer Job ist Polizeichef der Stadt Bristo, in der es ziehmlich ruhig zu sein scheint. Bis drei Jugendliche eine junge Familie bis nach Hause verfolgen, um in deren Haus einzudringen und das Auto zu stehlen. Durch stillen Alarm wurde eine Polizistin alamiert, die durch einen der drei Gangster erschossen wird. Plötzlich wird aus der vergleichsweise harmlosen Situation eine Geiselnahme in der riesen Villa eines korrupten Buchhalters. Da dieser für eine geheimnissvollen Verbrecherkreis Geldwäsche betreibt lockt die Situation diese natürlich an. Die geheimnissvollen Verbrecher nehmen Talley's Familie als Geiseln um an eine Daten-DVD ranzukommen, die sich in der Villa befindet. Dies gestalltet sich allerdings als äußerst schwierig, da Jeff Talley den Fall schon an den Bezirkssheriff abgegeben hat und es vor Polizei nur so wimmelt. Schafft Talley es nicht die Geiselnahme glimpflich zu beenden und gleichzeitig die Daten-DVD aus dem Haus zu schmuggeln stirbt seine Familie.
Hostage ist ein Thriller wie er im Buche steht. Spannung, die sich den kompletten Film über hält, verpackt in einer logischen Handlung, kombiniert mit durchweg fähigen Schauspielern; Bruce Willis herausstechend. Meiner Meinung nach kommt Willis in Hostage an seine Leistung in der "Die Hard"-Trilogie heran und übertrifft diese teilweise sogar. Das Tempo des Films ist ständig auf höchstem Niveau, aber niemals zu hektisch, sodass die Handlung durchweg verständlich bleibt. Selbst die beiden Jungschauspieler (Bild oben links) bleiben in jeder Situation professionell und vermitteln jegliche Szenerie äußerst realistisch. Hinzu kommen etwaige überraschende Wendungen in der Handlung, wie z.B. die Geiselnahme Talley's Familie oder das grandiose Finale in der verlassenen Kneipe. Dass die Specialeffects bei einer Willis Produktion eigentlich immer super sind, brauche ich nicht zu betonen, will es aber trotzdem einmal kurz erwähnen. Trotz dass der Film 113 Minuten lang ist, ist er meiner Meinung nach sehr schnell vergangen, was durchaus ein Kompliment an die Filmcrew ist. Wer die "Stirb langsam"-Trilogie mag oder Willis Fan ist sollte sich Hostage unbedingt ansehen. Die Leute, die auf Thriller stehen erst recht. Es gibt einen neuen Stern am Himmel; und er leuchtet sehr hell. |