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Kino :: DVD :: TV :: Filme :: Video :: Fernsehen Inhaltsverzeichnis 2.1 Allgemeine Kriterien 1. Objektivität Eine Filmkritik soll keine Werbung für einen Film darstellen, sondern dem Leser zeigen, ob der Film sehenswert ist oder nicht. Und das ist auch die Schwierigkeit, mit der Kritiker zu kämpfen haben. Denn eine Filmkritik soll nicht die persönliche Meinung des Filmkritikers widerspiegeln, sondern soll die verschiedenen Meinungen, Vorlieben, und Erwartungen der Leser und Hörer voraussehen. Ein Problem ist oft, dass Filmverleiher Fernsehstationen mit Filmclips versorgen oder dass Filmkritiker umfangreiche Broschüren und andere Werbematerialien erhalten. Manchmal gerät diese Art von "Information" an die Grenze von Bestechung. In den USA werden immer wieder Filmkritiker nach Los Angeles oder nach New York zu einer Vorführung eingeladen, noch bevor alle anderen den Film beurteilen konnten. Als "Dankeschön" schreiben diese Film-"Kritiker" einige wohltuende Sätze, mit denen dann der Filmproduzent für den Film wirbt. Wohlwollende Filmkritiker werden oftmals zu späteren Visionierungen nochmals eingeladen. Diese Praxis wird vorallem von Filmkritikern angeklagt, welche selber wohlhabend sind oder sowieso schon in den beiden Städten leben. Im amerikanischen Sprachgebrauch werden solche käuflichen Filmkritiker "quote whores" (etwa "Zitat-Huren") genannt. Eine relativ neue Möglichkeit,
für Objektivität in der Filmkritik zu sorgen, sind etwa Filmkritik-Portale.
Dort kann man Dutzende von Kritiken über den selben Film lesen
und sich so ein differenziertes Bild von einem bestimmten Film aneignen. 2. Hauptkriterien für einen guten Film Diese Kriterien sind eine
Zusammenstellung von Punkten, die vielen hervorragenden Filmen gemeinsam
sind. Oft achten Filmkritiker zuerst auf die hier erwähnten Eigenschaften,
bevor sie die anderen Stärken bzw. Schwächen eines Films analysieren.
Mehr oder weniger vollständige Aufzählungen finden sich in
jedem Lehrbuch über das Drehbuchschreiben (etwa in Syd Field: Drehbuchschreiben
für Fernsehen und Film, List Verlag München, 2000). 2.1 Allgemeine Kriterien * Der Film soll eine Geschichte zeigen und nicht erzählen. Der Film ist ein Film und kein Hörspiel. Zuviel gesprochenen Dialog bzw. Erzählung ermüdet das Publikum. Ausserdem ist der Film nur noch auf einer intellektuellen Ebene greifbar, während das gezeigte Bild von jedem Menschen, unabhängig von seinem Intellekt und seiner Bildung, problemlos interpretiert werden kann. 2.2 Handlung * Die Handlung darf nicht
voraussehbar sein: Dies macht die Spannung des Films aus. Wenn ein Held
jedes Problem schnurstracks aus dem Weg räumen kann, dann müssen
wir auch nicht mit ihm mitfiebern... Das Publikum wird nur müde
gähnen, weil es ja sicher ist, dass er auch das nächste Problem
meistert. 2.3 Figuren * Die Figuren müssen
menschlich sein und müssen auch menschliche Schwächen besitzen.
Dies ist wichtig, weil jeder Film einen Sympathieträger braucht.
Der Zuschauer muss wissen können, weshalb er den Erfolg bzw. den
Misserfolg einer Figur herbeisehnt. Die Figuren sollen auch nicht die
Plattheit von Comicfiguren besitzen, sondern ihre Sorgen/Gedanken sollen
spürbar sein. Auszug aus http://de.wikipedia.com/filmkritik |