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Titel: Blade (USA 1998)

Orginaltitel: Blade (USA 1998)

Laufzeit: ca. 120 Minuten

Regie: Stephen Norrington

Darsteller: Wesley Snipes, Stephen Dorff, Kris Kristofferson, N'Bushe Wright, Donal Logue, Udo Kier, Arly Jover, Traci Lords, Kevin Patrick Walls, Tim Guinee, Sanaa Lathan, Eric Edwards, Donna Wong, Carmen Thomas, Shannon Lee

Inhalt: 1967 Eine schwarze, schwangere Frau wird mit einer Halsverletzung ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz bevor sie von diesem Vampirbiss stirbt bekommt sie noch ihr Kind. Blade. Er erbt alle Vorteile eines Vampires. Geschwindigkeit, verbesserte Sinneswahrnehmungen, usw. Allerdings erbt er nicht die Nachteile, wie Sonnenlicht oder Knoblauch. In den inneren Kreisen wird er deshalb auch als Daywalker bezeichnet. Da er herausgefunden hat, dass seine Mutter durch einen Vampir ums Leben kam hasst er sich, als auch alle Vampire auf der Welt und hat sich zum Ziel gesetzt so viele wie möglich zu töten. Zu Hilfe steht ihm noch der Mensch und Vaterersatz Whistler, der alle seine Einsätze koordiniert und für ihn Waffen anfertigt. Bei einem Einsatz im Nachtclub von Deacon Frost entkommt ein Vampir schwer verletzt und flüchtet ins Krankenhaus, wo er ein Blutbad anrichtet und die Ärztin Karen beißt. Entgegen seiner eingenen Überzeugungen nimmt Blade sie mit in sein Hauptquatier und heilt sie. Whistler wittert Gefahr, was sich auch bestätigt. Deacon Frost will mit Hilfe einer alten Schriftrolle einen Vampir-Blutgott erwecken, wofür er Blades Blut braucht. Um Blade zu ihn zu locken lässt er Whistler totprügeln und Karen entführen. Dies weckt den Zorn Blades und den Beginn einer langen Blutspur...

Von einem Vampir-Horrorfilm aus Hollywood ist eigentlich nicht viel zu erwarten. Ein paar Klischees und etwas schlechtes Erfundenes, dachte ich mir so. Vor allem wenn dann auch noch Hau-Drauf Actionstar Wesley Snipes in der Hauptrolle vertreten ist. Doch eine positive Überraschung ist dabei herumgekommen. Jede Menge fesselnde Action, gespickt mit Humor und literweise Blut. Wer allerdings Wert auf Anspruch setzt ist fehl am Platz. Stephen Norrington setzt viel mehr auf rasante Geschwindigkeit der Szenen, ähnlich dem Comic, was er auch sehr schön umgesetzt hat. Gefesselt sitzt man vorm Bildschirm und erwartet die nächste Schlacht. Meiner Meinung nach ist schon alleine die anfängliche Szene, im Club, Kult geworden. Der Plot ist einfach gehalten, was dem Film in seiner Hecktik sehr zu Gute kommt. Die Schauspieler sind actiontypisch auch nicht sehr tiefgreifend. Einzig die Grundhaltungen werden klar. Einiger Logikfehler sind natürlich wieder enthalten, was aber nicht negativ auffällt.

Zusammengefasst ein sehr unterhaltender Film, der leider schon auf dem Index steht. Niemals die 16er Version schauen! Sehr gutes Popkornkino.

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