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Titel: Be Cool (USA 2005)

Orginaltitel: Be Cool (USA 2005)

Laufzeit: ca. 115 Minuten

Regie: F. Gary Gray

Darsteller: John Travolta, Uma Thurman, Harvey Keitel, Vince Vaughn, Christina Milian, Andrew 3000, Cedric the Entertainer

Inhalt: Der Ex-Geldhai Chili Palmer (John Travolta) hat es geschafft. Er hat seinen eigenen Film produziert und damit erfolg gehabt. Ein Traum erfüllt, reizt ihn schon der Nächste. Er will erfolgreicher Musikproduzent werden. Ganz zu seiner Freude wimmelt es auch, ähnlich dem Filmbiz, hier überall vor schießwütigen (Möchtegern-) Gangstern. Doch Chili hat wieder Glück. Er stolpert über das Riesen Gesangs- und Tanztalent Linda Moon (Christina Milian) und nimmt sie unter Vertrag. Dabei missachtet Palmer allerdings, dass sie schon bei Raji (Vince Vaughn), dem Manager, und Rick (Harvey Keitel), ihrem Promoter, unter Vertrag steht. Zu Chilis Glück ist er mit der Besitzerin von NTL-Records, einer Plattenfirma, Edie (Uma Thurman), gut befreundet. Zusammen mit ihr produziert er eine CD. Doch währendessen stellen sich Chili einige Probleme in den Weg. Edies Mann Tommy wurde von russischen Maffiosi getötet, weil, er bzw. die Plattenfirma ihnen noch 300000 US-Dollar schulden. Eine ähnliche Schuldensumme hatte Tommy bei dem Musikproduzenten Sin LaSalle (Cedric the Entertainer). Dieser hat eine schießwütige Gangstergang in seinem Rücken, die nur einen Grund suchen um zuzuschlagen. Doch Chili bleibt Cool und löst die Probleme ganz chillig...

Be Cool - Screenshot  Be Cool - Screenshot

Schon in Travolta's erstem Satz erwähnt er, dass Fortsetzungen von Filmen eigentlich immer scheiße sind ("scheiße" stammt aus dem Film!). Da muss ich ihm persönlich Recht geben. Zumindest hat Be Cool den Sprung zu einer erfolgreichen Fortsetzung von "Schnappt Shorty" nicht geschafft. Trotz des Pulp-Fiction Super-Duo's Travolta und Thurman will niemals richtiges Flair aufkommen. Selbst dann nicht, wenn die beiden in einer Szene PulpFiction-like miteinander Tanzen. Diese Szene ist übrigens auf Grund von falscher Kameraeinstellungen und miserabler Tanzeinlagen total nach hinten losgegangen. War Travolta im ersten Teil noch "echt" cool, so ist er in diesem Film zu einem Stein geworden. Samt der Charaktereigenschaften eines Steines, wie Mimik, Gestik oder Flair. Uma kommt im Film auch nicht ansatzweise aus sich heraus. Wenn man mal auf die Geschichte schaut ist auch nicht wirklich etwas Überraschendes dabei. F. Gary Gray hat anscheinend versucht Tempo in Be Cool zu bringen. Dies endete aber leider in Hektik, Stress und totalem Plot-Wirrwarr. Die einzigen lustigen bzw. coolen Szenen waren die, in denen sich The Rock oder Andrew 3000 (Outkast) zum Affen gemacht haben. Allerdings passen diese Szenen abgezählt auf eine Hand.

Wer auf den ersten Teil stand und sich auf den zweiten Teil gefreut hat, der sollte am besten nicht ins Kino gehen. Einfach nochmal drei Monate warten und dann enttäuscht werden für weniger Geld.

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